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NFTs

Ein NFT ist ein Eintrag in einer Blockchain, der auf etwas verweist. Was du rechtlich mitkaufst, hängt allein vom jeweiligen Vertrag ab, und das ist oft weniger, als Käufer denken.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-09

Ein NFT ist ein einmaliger Eintrag in einer Blockchain. Er belegt, dass dir dieser Eintrag gehört. Dass dir auch das Bild gehört, auf das er verweist, belegt er nicht automatisch.

Oft liegt die Bilddatei gar nicht in der Blockchain. Sie liegt auf einem ganz normalen Server. Wird der abgeschaltet, gibt es den Eintrag weiter, aber er verweist ins Leere.

Rechtlich gilt: Urheberrechte gehen nicht automatisch auf dich über. Was du bekommst, steht in den Nutzungsbedingungen, und die unterscheiden sich stark. Hast du sie nicht gelesen, weißt du nicht, was du gekauft hast.

Wirtschaftlich ist es wie bei Sammlerstücken, nur dass sich NFTs noch schwerer verkaufen lassen. Der Preis hängt allein an der Nachfrage, der Handel ist teuer, und veröffentlichte Renditezahlen zeigen nur die Verkäufe, nicht die Stücke, die niemand will. Ein bekanntes NFT wurde 2021 für 2,9 Millionen Dollar verkauft. Als der Käufer es 2022 für 48 Millionen wieder anbot, lag das höchste Gebot zeitweise bei wenigen hundert Dollar.

Zusammenfassung

  • Der Token ist der Eintrag und nicht unbedingt das Werk.
  • Urheberrechte gehen nicht automatisch mit über.
  • Preisstatistiken zeigen nur die verkauften Objekte.

Hast du es verstanden?

Was besitzt man mit einem NFT technisch?

Einen Eintrag in der Blockchain, der auf eine Beschreibung und darüber auf eine Datei verweist.

Erwirbt man mit dem Kauf Urheberrechte?

Nicht automatisch. Es zählt, was in den jeweiligen Lizenzbedingungen steht.

Warum sind veröffentlichte Renditen verzerrt?

Weil Stücke, die niemand kauft, in den Statistiken nicht auftauchen.

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