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Zerotoinvest

Meme-Coins

Meme-Coins haben ausdrücklich keinen Nutzen und keinen Ertrag. Ihr Preis hängt allein an Aufmerksamkeit, was sie nicht zu einer Anlage macht, sondern zu einer Wette gegen andere Teilnehmer.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Bei einem Meme-Coin ist die Abwesenheit eines Zwecks kein Versehen, sondern Teil des Konzepts. Viele Projekte sagen das offen. Insofern ist der Vorwurf, sie hätten keinen Nutzen, keine Kritik, sondern eine Beschreibung.

Damit ist auch klar, woher ein Gewinn kommen kann: ausschließlich von jemandem, der später mehr bezahlt. Es gibt keine Erträge, keine Gebühren, keine Wertschöpfung. Es ist ein reines Umverteilungsspiel abzüglich Handelskosten.

Das macht es nicht automatisch verwerflich. Wer sich bewusst mit einem Betrag beteiligt, dessen Totalverlust ihn nicht trifft, tut etwas Ähnliches wie bei einem Lottoschein. Problematisch wird es, wenn es als Anlage dargestellt wird.

Praktisch gefährlich sind die Nebenaspekte: Die Bestände sind oft stark konzentriert, die Handelbarkeit gering, und dieselben Werte werden regelmäßig für Pump-and-Dump-Aktionen genutzt. Wer mitmacht, sollte das mit offenen Augen tun.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Kein Ertrag, kein Nutzen, kein Bewertungsanker.
  • Vor Kosten null, nach Kosten negativ für alle Teilnehmer zusammen.
  • Als Konsumausgabe budgetieren, nicht als Anlage.

Hast du es verstanden?

Woher kann ein Gewinn bei einem Meme-Coin kommen?

Ausschließlich von einem späteren Käufer. Es gibt keine Erträge oder Wertschöpfung.

Was folgt aus stark konzentrierten Beständen?

Wenige Adressen können den Preis erheblich bewegen, was Manipulation begünstigt.

Wie sollte man eine solche Position einordnen?

Als Konsumausgabe mit tragbarem Totalverlust, nicht als Anlage.

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