Notgroschen-Rechner
Der Notgroschen bemisst sich an deinen monatlichen Ausgaben, nicht an deinem Einkommen. Trag ein, was du im Monat wirklich brauchst, und wähle, wie sicher deine Einnahmen sind.
So wird gerechnet
Was wird berechnet?
Wie groß deine Rücklage für Notfälle sein sollte, bevor du Geld in Wertpapiere steckst.
Deine Eingaben
- Monatliche Ausgaben: was du jeden Monat zum Leben brauchst, nicht dein Einkommen.
- Sicherheit deiner Einnahmen, bestimmt, wie viele Monate die Rücklage abdecken soll: sehr sicher 3, normal 4, schwankend 6, selbstständig oder unsicher 9 Monate.
Die Rechnung
Empfohlene Rücklage = monatliche Ausgaben × Monate
Untergrenze = monatliche Ausgaben × 3
Die Monatszahlen sind verbreitete Faustregeln, keine festen Vorschriften.
Was das Ergebnis bedeutet
Die Rücklage verhindert, dass du bei einer kaputten Waschmaschine oder einem Jobverlust Wertpapiere zur Unzeit verkaufen oder einen teuren Kredit aufnehmen musst. Solange sie nicht steht, ist ein Depot nicht der nächste Schritt.
Beispiel
Voreinstellung: 1.800 € Ausgaben, normale Lage (4 Monate). Empfohlen: 1.800 € × 4 = 7.200 €. Untergrenze: 1.800 € × 3 = 5.400 €.
Die Zahlen sind eine Orientierung, keine Vorgabe. Wer selbstständig ist, ein altes Auto fährt oder für Angehörige sorgt, liegt eher am oberen Ende.
Die Erklärung dazu steht in der Lektion Der Notgroschen.
Häufige Fragen
Bemisst sich der Notgroschen an deinem Einkommen oder an deinen Ausgaben?
An den Ausgaben. Gefragt ist, wie lange du ohne neue Einnahmen leben kannst.
Warum eignet sich ein breiter Aktien-ETF nicht als Notgroschen?
Weil er zwar verkäuflich ist, sein Wert im Bedarfsmoment aber unbekannt sein kann. Der Bedarf fällt oft mit schlechten Marktphasen zusammen.