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DeFi: Staking, Lending, Liquidity Pools

DeFi bildet Finanzdienstleistungen über Programme auf einer Blockchain ab. Die beworbenen Renditen stammen aus benennbaren Quellen, und wo sie es nicht tun, stammen sie von späteren Teilnehmern.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

DeFi steht für Finanzdienste ohne Bank: verleihen, tauschen, Sicherheiten hinterlegen, alles über Programme, die auf einer Blockchain laufen.

Beim Staking hinterlegst du Coins als Sicherheit für den Betrieb des Netzwerks und bekommst dafür einen Anteil an neu erzeugten Coins. Beim Lending verleihst du und bekommst Zinsen von den Kreditnehmern. Bei Liquidity Pools stellst du zwei Werte für den Tausch bereit und bekommst einen Anteil der Handelsgebühren.

In allen drei Fällen gibt es eine benennbare Quelle. Genau danach musst du fragen. Wenn niemand erklären kann, wer den Ertrag erwirtschaftet, kommt er von den nächsten Einzahlern.

Die Risiken sind eigenständig und werden oft unterschätzt: Fehler im Programmcode, Ausfall der hinterlegten Sicherheit bei Fehlverhalten, Sperrfristen für das Abheben, und beim Liquidity Pool ein Verlust, den es woanders gar nicht gibt. Der ist Thema der nächsten Lektion.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Frag immer, wer den Ertrag erwirtschaftet.
  • Staking-Erträge stammen meist aus Neuausgabe, nicht aus Wertschöpfung.
  • Verzinsung im projekteigenen Token erzeugt hohe Zahlen bei fallendem Kurs.

Hast du es verstanden?

Woher stammen Staking-Erträge überwiegend?

Aus der Neuausgabe von Einheiten, also aus Umverteilung gegenüber Nichtteilnehmern.

Was decken Prüfberichte ab und was nicht?

Sie prüfen Code zu einem bestimmten Stand, nicht Preisquellen, Verwaltungsschlüssel oder Kettenrisiken.

Warum sind Renditen in projekteigenen Token trügerisch?

Weil die Ausschüttung das Tokenangebot erhöht und die nominale Rendite bei fallendem Kurs bestehen bleibt.

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Wie es weitergeht

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