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Zerotoinvest

Portfoliotheorie

Ein Portfolio wird nicht durch die besten Einzelteile gut, sondern durch deren Zusammenspiel. Entscheidend ist die erzielte Rendite je Einheit eingegangenen Risikos.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Die zentrale Einsicht ist unscheinbar und folgenreich: Zwei Anlagen, die einzeln riskant sind, können zusammen ein weniger schwankendes Portfolio ergeben, wenn sie nicht gleichzeitig fallen.

Daraus folgt, dass man eine Anlage nie allein beurteilen sollte. Die Frage lautet nicht, ob sie gut ist, sondern was sie zu dem beiträgt, was du bereits hast.

Die zweite Einsicht: Es gibt für jedes Risikoniveau eine bestmögliche Mischung. Alles darunter ist Verschwendung, weil du dasselbe Risiko trägst und weniger dafür bekommst.

Praktisch braucht man dafür keine Mathematik. Ein breiter Welt-Aktien-ETF plus sichere Anlagen im gewünschten Verhältnis bildet den Kern dessen ab, was die Theorie empfiehlt, ohne dass man etwas rechnen müsste.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Beurteile eine Anlage nach ihrem Beitrag, nicht für sich allein.
  • Die Aufteilung zwischen riskant und sicher zählt mehr als die Titelauswahl.
  • Formale Optimierung scheitert oft an Schätzfehlern, einfache Regeln reichen.

Hast du es verstanden?

Wann senkt eine Beimischung die Portfolioschwankung?

Sobald ihre Korrelation zu den übrigen Positionen unter eins liegt.

Was besagt die Trennung über die Kapitalmarktlinie?

Dass sich effiziente Portfolios als Mischung aus risikofreier Anlage und einem Tangentialportfolio darstellen lassen.

Warum schlagen einfache Regeln oft die formale Optimierung?

Weil Optimierer sehr empfindlich auf Schätzfehler bei erwarteten Renditen reagieren.

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