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Futures und Terminmärkte

Ein Future ist eine verbindliche Vereinbarung über Kauf oder Verkauf zu einem späteren Zeitpunkt. Anders als bei Optionen besteht auf beiden Seiten eine Verpflichtung.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Ein Landwirt vereinbart im Frühjahr, seinen Weizen im Herbst zu einem festen Preis zu verkaufen. Beide Seiten wissen, woran sie sind. Das ist die ursprüngliche Idee hinter Terminmärkten.

Der Unterschied zur Option ist wichtig: Bei einer Option hat der Käufer ein Recht. Bei einem Future haben beide Seiten eine Pflicht. Es gibt kein Verfallenlassen.

Futures sind standardisiert und werden an Börsen gehandelt. Du hinterlegst eine Sicherheit, und Gewinne oder Verluste werden täglich verrechnet. Reicht die Sicherheit nicht mehr, musst du nachschießen.

Für Privatanleger sind sie meist ungeeignet, weil die Kontraktgrößen groß sind und die tägliche Verrechnung eine ständige Nachschusspflicht bedeutet. Wer sie trotzdem nutzt, sollte die Kontraktgröße genau kennen, nicht die hinterlegte Sicherheit.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Bei Futures haben beide Seiten eine Pflicht, kein Recht.
  • Die tägliche Verrechnung erzeugt eine laufende Nachschusspflicht.
  • Maßgeblich ist die Kontraktgröße, nicht die hinterlegte Sicherheit.

Hast du es verstanden?

Was unterscheidet einen Future von einer Option?

Bei einer Option hat der Käufer ein Recht, beim Future haben beide Seiten eine Verpflichtung.

Was bedeutet täglicher Gewinn- und Verlustausgleich?

Verluste werden täglich abgerechnet, wodurch laufend Sicherheiten nachgeschossen werden müssen.

Woran bemisst sich dein Risiko bei einem Future?

An der Kontraktgröße, nicht an der hinterlegten Sicherheit.

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