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Absicherung mit Optionen

Absicherung ist eine Versicherung mit Prämie. Sie senkt die erwartete Rendite und begrenzt dafür Verluste, und sie lohnt sich nur, wenn man die Kosten kennt.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Die einfachste Absicherung ist ein Put auf den Index, den man hält. Fällt der Markt, steigt der Put im Wert und gleicht einen Teil des Verlusts aus.

Das klingt nach einer guten Idee und ist wie jede Versicherung eine Kostenfrage. Wer sein Depot dauerhaft absichert, zahlt Jahr für Jahr eine Prämie, die über lange Zeiträume einen erheblichen Teil der Rendite auffrisst.

Deshalb ist dauerhafte Absicherung für Privatanleger meist keine sinnvolle Lösung. Wer die Schwankung nicht aushält, senkt besser dauerhaft seine Aktienquote. Das kostet nichts und wirkt zuverlässig.

Sinnvoll kann Absicherung in Sonderfällen sein: wenn ein bekannter Termin bevorsteht, an dem du Geld brauchst, oder wenn ein einzelner Wert einen sehr großen Teil deines Vermögens ausmacht.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Dauerhafte Absicherung kostet über die Jahre erheblich Rendite.
  • Eine niedrigere Aktienquote wirkt gleich und kostet nichts.
  • Absicherung ist gerade dann am teuersten, wenn man sie am ehesten will.

Hast du es verstanden?

Warum mindert dauerhafte Absicherung die Rendite?

Weil die implizite Volatilität im Mittel über der realisierten liegt und der Käufer diese Prämie zahlt.

Gibt es kostenfreie Absicherung?

Nein. Man kann nur das Auszahlungsprofil umverteilen, etwa durch Begrenzung des Gewinns.

Was ist die einfachere Alternative für Privatanleger?

Eine dauerhaft niedrigere Aktienquote.

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