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Zerotoinvest

Versicherungen vor Vermögen

Existenzbedrohende Risiken versichert man, kleine trägt man selbst. Ein einziger unversicherter Großschaden kann ein Depot vernichten, das über Jahre aufgebaut wurde.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Eine Versicherung ist kein Produkt für Vorsichtige, sondern Mathematik. Du gibst einen kleinen sicheren Betrag ab, damit ein großer unsicherer Betrag dich nicht trifft.

Daraus folgt die Regel: Versichere, was dich ruinieren kann. Versichere nicht, was du aus dem Notgroschen zahlen kannst. Ein kaputtes Handy ruiniert niemanden. Ein Schaden, für den du jahrzehntelang haftest, schon.

Als existenzbedrohend gelten in der Regel: Schäden, die du anderen zufügst, der Verlust deiner Arbeitskraft, und je nach Lebenslage die Absicherung von Angehörigen. Diese drei kommen vor jedem Depot.

Umgekehrt gibt es viele Policen, die vor allem den Vermittler ernähren. Wenn dir jemand Versicherung und Geldanlage in einem Produkt verkaufen will, ist Vorsicht angebracht. Beides funktioniert getrennt fast immer besser.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Versichere, was dich ruiniert. Trage selbst, was du zahlen kannst.
  • Absicherung kommt vor Anlage, weil Ruin nicht aufholbar ist.
  • Versicherung und Geldanlage gehören in getrennte Verträge.

Hast du es verstanden?

Warum ist eine Versicherung rational, obwohl sie im Schnitt Geld kostet?

Weil sie einen Zustand verhindert, aus dem es keine Erholung gibt. Bei existenziellen Risiken zählt die Ruinvermeidung mehr als der Erwartungswert.

Welche Schäden sollte man nicht versichern?

Solche, die man aus dem Notgroschen bezahlen kann.

Was spricht gegen Produkte, die Versicherung und Anlage kombinieren?

Beide Teile werden dadurch unvergleichbar, schwer zu wechseln und intransparent in den Kosten.

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