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Was bleibt am Monatsende übrig

Die Sparrate ist der stärkste Hebel deines Ergebnisses. Um sie zu kennen, brauchst du drei Zahlen: feste Ausgaben, schwankende Ausgaben und die Rücklage für Jahreskosten.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Die meisten Menschen unterschätzen ihre Ausgaben, weil die großen jährlichen Posten im Kopf fehlen. Versicherungen, Urlaub, Weihnachten, Autoreparaturen, Steuernachzahlungen.

Nimm drei Monate deiner Kontoauszüge und sortiere sie in drei Töpfe. Fest: Miete, Strom, Versicherungen, Abos. Schwankend: Lebensmittel, Sprit, Freizeit. Jährlich: alles, was einmal im Jahr kommt, geteilt durch zwölf.

Was danach übrig bleibt, ist deine ehrliche Sparrate. Nimm nicht die Zahl, die du gern hättest, sondern die, die dreimal hintereinander tatsächlich übrig war.

Ein praktischer Kniff: Richte den Sparbetrag als Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang ein. Was zuerst weggeht, wird nicht ausgegeben. Was am Monatsende übrig bleiben soll, bleibt fast nie übrig.

Sparrate schlägt Renditejagd. 25 Jahre, gleiche Annahme von 6 Prozent. Der Unterschied kommt allein aus dem, was eingezahlt wurde.70k €100 € im Monat139k €200 € im Monat209k €300 € im MonateingezahltErtrag
Sparrate schlägt Renditejagd 25 Jahre, gleiche Annahme von 6 Prozent. Der Unterschied kommt allein aus dem, was eingezahlt wurde.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Drei Monate Kontoauszüge sagen mehr als jede Schätzung.
  • Jahreskosten durch zwölf teilen, sonst stimmt die Rechnung nie.
  • Erst sparen, dann leben. Nicht umgekehrt.

Hast du es verstanden?

Welche Größe im Sparplan kannst du sicher beeinflussen?

Die Sparrate. Die Rendite kannst du nur schätzen, nicht bestimmen.

Warum verrechnen sich viele bei ihren Ausgaben?

Weil jährliche Posten wie Versicherungen, Urlaub und Reparaturen im monatlichen Denken fehlen.

Warum wirkt ein Dauerauftrag direkt nach dem Gehaltseingang?

Weil ausgegeben wird, was verfügbar ist. Was zuerst weggeht, steht gar nicht erst zur Verfügung.

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