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Tokenomics

Tokenomics beschreibt Angebot, Verteilung und Freigabeplan eines Tokens. Wer hier nicht hinschaut, kauft oft in eine Struktur, die planmäßig gegen ihn arbeitet.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-04

Drei Fragen entscheiden fast alles. Wie viele Token gibt es insgesamt? Wie viele sind schon im Umlauf? Und wer hält den Rest?

Der häufigste Fallstrick sind Freigabepläne. Gründer und Frühinvestoren bekommen große Anteile, die erst nach und nach freigeschaltet werden. Jede dieser Freigaben erhöht das Angebot und drückt tendenziell den Preis.

Achte deshalb auf den Unterschied zwischen der Marktkapitalisierung des Umlaufs und der vollständig verwässerten. Wenn nur zehn Prozent im Umlauf sind, kann die Zahl auf der Kurswebseite ein Zehntel der Wahrheit zeigen.

Zweiter Punkt: Wozu wird der Token überhaupt gebraucht? Wenn ein Projekt auch ohne eigenen Token funktionieren würde, dann ist der Token nicht Teil der Lösung, sondern Teil der Finanzierung.

Drei Sätze zum Mitnehmen

  • Umlaufmenge und maximales Angebot können weit auseinanderliegen.
  • Freigabepläne erzeugen planbaren Angebotsdruck.
  • Wenn das Projekt ohne Token funktionieren würde, dient er der Finanzierung.

Hast du es verstanden?

Was ist die vollständig verwässerte Bewertung?

Kurs mal maximalem Angebot. Sie liegt bei jungen Projekten oft weit über der ausgewiesenen Marktkapitalisierung.

Warum sind Freigabepläne wichtig?

Weil sie planbaren Angebotsdruck erzeugen, unabhängig von der Entwicklung des Projekts.

Wann ist eine Token-Verbrennung werthaltig?

Nur wenn ihr tatsächliche Erträge zugrunde liegen und sie nicht aus neu ausgegebenen Token finanziert wird.

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