Zum Inhalt springen
Zerotoinvest
DEEN

Rückgänge und Erholung

Rückgänge um zehn Prozent gibt es im Schnitt ungefähr einmal im Jahr, Rückgänge um mehr als vierzig Prozent mehrmals pro Jahrhundert. Bis zur Erholung dauerte es mal Monate, mal Jahrzehnte.

1 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-09

Wer anlegt, sollte drei Größenordnungen kennen. Kleine Rückgänge um etwa zehn Prozent kommen bei breiten Aktienmärkten im langjährigen Schnitt ungefähr einmal im Jahr vor. Sie sind kein besonderes Ereignis. Sie gehören zum Normalbetrieb.

Mittlere Rückgänge um zwanzig Prozent und mehr gibt es alle paar Jahre. Schwere Rückgänge um vierzig bis über achtzig Prozent gab es im letzten Jahrhundert mehrmals: von 1929 bis 1932, nach 2000 und von 2007 bis 2009.

Wie lange die Erholung dauert, ist sehr unterschiedlich. Nach dem Einbruch im Frühjahr 2020 waren es nur Monate. Nach 1929 dauerte es ohne Dividenden und ohne Inflation gerechnet rund fünfundzwanzig Jahre, bis der amerikanische Aktienmarkt wieder so hoch stand wie vorher.

Das Wichtigste dazu: Diese Zahlen sprechen nicht gegen Aktien. Sie erklären, warum Geld, das du bald brauchst, dort nichts zu suchen hat, und warum der Notgroschen vor dem Depot kommt.

Wie oft Rückgänge vorkommen. Breite Aktienmärkte im langjährigen Mittel. Rückgänge sind Normalbetrieb, nicht Ausnahme.10 %etwa jährlich20 %alle paar Jahre40 %mehrfach je Jahrhundertzerotoinvest.com
Wie oft Rückgänge vorkommen Breite Aktienmärkte im langjährigen Schnitt. Rückgänge sind Normalbetrieb und keine Ausnahme.
Daten als Text

Rückgänge von 10 Prozent kommen etwa jährlich vor, von 20 Prozent alle paar Jahre und von 40 Prozent mehrfach je Jahrhundert.

Zusammenfassung

  • Zehn Prozent Rückgang ist Normalbetrieb und keine Ausnahme.
  • Erholungsdauern reichten historisch von Monaten bis zu über zwei Jahrzehnten.
  • Plane mit dem ungünstigen Fall, nicht mit dem Durchschnitt.

Hast du es verstanden?

Wie häufig treten Rückgänge um zehn Prozent auf?

Bei breiten Aktienmärkten im langjährigen Schnitt ungefähr einmal im Jahr.

Warum kursieren verschiedene Erholungsdauern für die Zeit nach 1929?

Weil sie davon abhängen, ob Dividenden und Inflation eingerechnet werden. Beide Angaben stimmen.

Woran sollte sich der Anlagehorizont orientieren?

Am ungünstigen Fall und nicht am Durchschnitt, damit du nie zum Verkaufen gezwungen bist.

Quellen und Weiterlesen

  • Langfristige Kursreihen breiter Aktienindizes; die Angaben zur Erholungsdauer nach 1929 variieren je nach Berücksichtigung von Dividenden und Inflation.

Passt dazu