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Forex

Forex ist der Handel mit Währungspaaren, ohne zentrale Börse, fast rund um die Uhr geöffnet. Hoher Hebel und enge Spreads machen ihn riskant, nicht profitabel.

2 Min. Lesezeit Zuletzt geprüft: 2026-09-09

Beim Forex-Handel (kurz für Foreign Exchange, auch Devisenhandel) setzt du auf das Verhältnis zweier Währungen zueinander, etwa Euro zu US-Dollar, notiert als Paar wie EUR/USD. Steigt der Kurs, ist der Euro relativ zum Dollar teurer geworden, sonst nichts.

Was einen Wechselkurs tatsächlich bewegt, ist vor allem der Zinsunterschied zwischen den beiden Währungen: Kapital fließt tendenziell dorthin, wo es höher verzinst wird, was die Nachfrage nach der höher verzinsten Währung erhöht. Hinzu kommen die Erwartungen an die künftige Geldpolitik der Zentralbanken sowie allgemeine wirtschaftliche und politische Faktoren wie Wachstum, Handelsbilanzen oder politische Stabilität. Deshalb bewegen oft schon Ankündigungen und Zinserwartungen die Kurse, nicht erst tatsächliche Zinsschritte.

Anders als bei einer Aktienbörse gibt es keinen zentralen Handelsplatz. Der Handel läuft dezentral zwischen Banken, Brokern und Handelsplattformen, weltweit, praktisch von Sonntagabend bis Freitagabend rund um die Uhr durchgehend geöffnet.

Privatanleger handeln Forex fast immer über CFDs mit Hebel. Der Broker selbst ist dabei oft die Gegenpartei des Trades, nicht nur ein Vermittler. Der Spread, der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs, ist die laufende Kostenposition, die bei jedem Trade sofort anfällt.

Weil Wechselkurse meist nur in kleinen Prozentschritten schwanken, werben Broker mit besonders hohem Hebel. Genau dieser Hebel ist der Grund, warum kleine, alltägliche Kursbewegungen ein ganzes Konto auslöschen können.

Zusammenfassung

  • Forex ist ein dezentraler Markt, keine Börse mit einem einzigen Kurs.
  • Der Broker ist bei CFD-Forex oft selbst die Gegenpartei.
  • Hoher erlaubter Hebel bedeutet hohes Risiko, kein besserer Handel.

Hast du es verstanden?

Warum ist der Spread bei Forex besonders wichtig?

Weil er bei jedem Trade sofort anfällt, unabhängig vom Ausgang, und sich bei häufigem Handel zu einer der größten Kostenpositionen summiert.

Was begrenzt ESMA-regulierte Broker beim Hebel für Privatkunden?

Für die liquidesten Währungspaare maximal 30:1, für andere Paare weniger.

Warum ist Forex kein besonders geeigneter Einstieg ins Trading?

Weil hoher Hebel und enge Zeitfenster wenig Raum für Fehler lassen, während der Markt selbst schwer vorherzusagen ist.

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